Märchenzeit

Märchen und Gedichte für die Seele

Kategorie: Märchen (Seite 1 von 2)

Mitten drin im Leben …

Foto: Pixabay

„Mama, was ist eigentlich behindert?!“ Die Frage meiner Tochter ließ mich erstaunt aufhorchen, da ich den Begriff behindert so gut wie nie verwende. Ich mag diesen Ausdruck nicht gerne. Die Umschreibung Menschen mit Handicap oder beeinträchtigte Menschen finde ich viel respektvoller. Für meine Tochter sind diese Bezeichnungen aber unverständlich. Deshalb nenne ich für sie diese Menschen besonders. Besonders, weil sie einer besonderen Aufmerksamkeit, einer besonderen Unterstützung und einer besonderen Betreuung bedürfen. Einfach ein bisschen mehr brauchen, als vielleicht die „Normalbevölkerung“ und sie es trotzdem verdient haben, mitten drin im Leben sein zu dürfen. Mit dem notwendigen Verständnis, der Achtsamkeit und Feinfühligkeit der Mitmenschen kann das auch gut gelingen.
Wie erkläre ich aber nun meiner Tochter den Begriff behindert? Ich überlege und komme zu dem Entschluss, dass ich das wohl am besten mit einer Geschichte kann …
Ich wünsche allen viel Freude beim Lesen. Vielleicht kann der eine oder andere meine Geschichte einmal selbst gebrauchen. Sonst soll sie einfach zum Nachdenken anregen und die Sensibilität für diese besonderen Menschen etwas erhöhen.

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Freunde für immer …

Foto: Pixabay

Die kleine Elfe räkelte und streckte sich bevor sie mit einem zarten Flügelschlag ihr Nachtlager verließ. Sie öffnete die Haustüre, um die frische Morgenluft hereinzulassen. Die Tautropfen glänzten in der frühen Morgensonne und eine sanfte Brise der herben Waldluft strich ihr über das Gesicht. „Was war das für ein wundervoller Start in den neuen Morgen!“, dachte die kleine Elfe.

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Auf der Suche nach dem großen Glück …

Foto: Pixabay

Es war einmal ein kleiner Wichtel. Nachdenklich hockte er vor seiner Hütte, die neben einer großen Eiche stand. Er stützte seinen Kopf mit beiden Händen ab und starrte ins Leere. Die bunte Blumenwiese vor ihm nahm er nicht wahr. Er hatte auch kein Ohr für das lustige Gezwitscher der Vögel. Die Natur rings um ihn erwachte langsam aus dem Winterschlaf und der Frühling hielt Einzug im Land. Aber auch dafür hatte er keinen Blick. Seine braune Zipfelmütze, die mit weißen Blumen bestickt war, rutschte ihm weit ins Gesicht.

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Um eine Erfahrung reicher …

Foto: Heinz Rieder

(nach einer Idee von Heinz Rieder, Text Cornelia Schäpe)

Es war einmal eine große, starke Bärin. Sie lebte in einer kleinen, aber sehr gemütlichen Höhle am Fuße eines Berges. Gerne saß sie vor ihrer Höhle und lauschte dem tosenden Gebirgsbach, wie er vom Berg in das Tal donnerte. In dem reißenden Fluss konnte man hervorragend Lachse fangen. Auch den nahe gelegenen Wald durchstreifte sie gerne auf der Suche nach Beeren und anderen Köstlichkeiten. Die Bärin wusste auch, wo es leckeren Honig zu holen gab. Kurz gesagt, sie hatte schon viel erlebt und gesehen.

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Angst verlieren heißt neue Wege probieren …

Zeichnung: Pixabay

Es war einmal eine kleine, zarte Elfe. Sie lebte in einem großen Wald, in dessen Mitte sich eine Lichtung mit einem wunderschönen See befand. Liebend gerne flog die Elfe an diesen bezaubernden Ort. Sie setzte sich dann auf den kleinen Steg, tauchte ihre Füße ins Wasser und ließ ihre Seele baumeln. Noch nie hatte sie jemanden an diesem zauberhaften Fleck angetroffen. Warum das wohl so war?

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Wenn ein Schatz auf Reisen geht


Es war einmal eine kleine Katze. Sie spazierte frohen Mutes und gut gelaunt durch den Wald. Sie trällerte ein Lied vor sich hin und lauschte dann wieder dem Zwitschern der Vögel. Sie hatte eine Stofftasche umgehängt, darin hatte sie ihren Schatz versteckt. Vorsichtig griff sie in die Tasche hinein und prüfte, ob das Glas in dem sie ihren Schatz aufbewahrte, noch da war.

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Toleranz mit Weitblick

 

Foto: Pixabay

Es war einmal ein Hase. Er wohnte mit seiner Familie in einem schönen, geräumigen Hasenbau. Hase Hans, so hieß er, war fleißig, ehrgeizig und zielstrebig. Er war um das Wohl seiner Familie stets bemüht. Es fehlte ihnen an nichts. Der Karottenbunker war gut gefüllt und auch Löwenzahn und Salatblätter waren genügend eingelagert. Um ihren Hasenbau herum war es ruhig und friedlich. Mit der einheimischen Hasenfamilie nebenan lebten sie eine sehr angenehme Nachbarschaft. Doch das sollte sich ändern …

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Kurze Augenblicke, die das Leben verzaubern …

Es war einmal eine Kräuterhexe. Sie lebte in einer bescheidenen Holzhütte im Wald. Und wie es sich für eine Kräuterhexe gehört, durchstreifte sie Wiesen und Wälder und war auf der Suche nach Kräutern, Blüten, Wurzeln und Pilzen. Vorsichtig, fast ehrfürchtig, legte sie die gesammelten Gaben aus der Natur in ihren Korb um dann wieder nach Hause zu kehren.

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Über den Wolken …

Es war einmal ein Gänseblümchen. Es wuchs auf einer großen bunten Blumenwiese und war umgeben von Glockenblumen, Margariten, Kuckucksnelken und Wiesenschaumkraut. Auch ein Hahnenfuß gehörte zu seinen Nachbarn.  Das Gänseblümchen war klein und zart und manchmal schien es, als würde es auf der großen Wiese untergehen.  Die anderen Wiesenblumen überragten es, aber das Gänseblümchen streckte stolz und selbstbewusst sein Köpfchen dem Himmel entgegen.

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Aus Lolas Leben …

Es war einmal ein kleiner, feinfühliger Hase mit dem Namen Lola. Lola wohnte mit ihrer Hasenfamilie in einem Hasenbau neben einem kleinen Bach mitten auf einer großen Wiese. Sie hatte viele Geschwister zum Herumtollen und Spielen. Wenn die Morgensonne ihre ersten Strahlen in den dunklen Hasenbau schickte und die Hasenkinder langsam erwachten, war es vorbei mit der Ruhe. Ein Hase nach dem anderen verließ den Hasenbau.

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